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Körperübungen

Körperübungen, die dir dabei helfen können, die Entfaltung deiner Kundalini zu unterstützen und Kundalini-Krisen schneller zu durchlaufen.



I. Mobilisation der Dura in Bauchlage



Bild: Mobilisation der Dura in Bauchlage,  eine Körperübung



Ausführung:


Die Übung besteht aus zwei Bewegungen: einer mit den Füßen und einer mit dem Kopf. Du liegst dabei auf dem Bauch, beispielsweise im Bett, sodass deine Füße über die Unterlage hinausragen.

Bei der Bewegung der Füße werden die Fußrücken beider Beine gleichzeitig hochgezogen (Dorsalextension im oberen Sprunggelenk) und anschließend die Füße beider Beine gleichzeitig langgemacht (Plantarflexion im oberen Sprunggelenk).

Bei der Bewegung des Kopfes wird der Hals nach links und rechts gedreht. Der Kopf wird zunächst nach links rotiert und kurz abgelegt, dann nach rechts usw. Der Kopf kann beispielsweise auf die übereinanderliegenden Hände oder direkt auf das Bett gelegt werden. Es ist wichtig, den Kopf abzulegen, um Schulter-Nacken-Verspannungen vorzubeugen.


Diese beiden Bewegungen erfolgen gleichzeitig, wobei Kopf- und Fußbewegungen nicht miteinander koordiniert werden müssen und voneinander unabhängig sein können. Diese Übung wird etwa 10 bis 15 Sekunden lang durchgeführt, dann folgt eine Pause von einer bis zu mehreren Minuten, in der der Kopf gerade oder seitlich abgelegt sein kann. Nach der Pause wird von vorne begonnen, sodass insgesamt zwei bis vier Durchgänge erfolgen.

Diese Grundübung kann mit anderen Übungen kombiniert werden. Zudem gibt es Varianten bei der Kopfbewegung. Die Übung lädt zum Experimentieren ein.


Ziele:


Ziel der Übung ist die Mobilisierung der Faszien der Gehirn-Rückenmarks-Häute. Die Dura mater, auch Dura genannt, ist dabei die äußerste Faszienhülle dieser Häute. Bei der Dorsalextension im oberen Sprunggelenk wird die Dura von oben nach unten gezogen und bei der Plantarflexion rutscht sie wieder zurück. Bei der Halsdrehung erfolgt von oben her eine leichte Verringerung der Dura. Das Ziel besteht darin, Spannungen und Verklebungen in diesen tiefen Faszienhäuten zu lösen. Da einerseits nicht genau gesagt werden kann, an welcher Stelle mobilisiert wird, und andererseits nicht genau bekannt ist, wo die Probleme sitzen, ist diese Technik eine Art Schrotflinten-Technik für die Dura. Die Mobilisation der Dura gelingt daher mal mehr und mal weniger gut.


Kontraindikationen:


Bei Erkrankungen jeglicher Art sollte zuvor fachkundiger Rat eingeholt werden. Insbesondere bei Problemen mit dem Nervensystem und den angrenzenden Regionen kann diese Übung ungeeignet sein, da sich die Beschwerden sonst verschlimmern können. Dies kann beispielsweise bei einem akuten Bandscheibenvorfall der Fall sein. Ich empfehle dir deshalb, jemanden an deiner Seite zu haben, der dich bei deinem Prozess begleitet.

 






Demnächst weitere Körperübungen.

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